ADAC: Autofahren deutlich billiger

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Der Kraftfahrerpreis-Index sinkt binnen Jahresfrist um 3,9 Prozent. Der starke Rückgang der Kraftstoffpreise drückt die Autohaltungskosten. Grafik: ADAC/dpp-AutoReporter

Die Kosten für die Anschaffung und den Unterhalt von Kraftfahrzeugen sind binnen eines Jahres um 3,9 Prozent gesunken. Ausschlaggebend hierfür ist die deutliche Verbilligung von Benzin und Diesel. Gegenüber dem Vorjahr sanken die Kraftstoffpreise um 13,8 Prozent, während es bei den Kosten für die allgemeine Lebenshaltung keine Veränderungen gab. Dies sind die zentralen Erkenntnisse des aktuellen Kraftfahrerpreis-Index, den der ADAC gemeinsam mit dem Statistischen Bundesamt alle drei Monate veröffentlicht. Der Index umfasst alle Preise rund um Autos und Motorräder. Aktuell liegt er bei 102,3 Punkten. Der Index für die allgemeine Lebenshaltung stagniert bei 107,0 Punkten. Beide Indizes wurden letztmals für das Jahr 2010 auf den Basiswert 100 gesetzt.

Neben den Kraftstoffpreisen fließen noch weitere Faktoren in den Kraftfahrerpreis-Index ein. So verteuerten sich Neuwagen um 0,8 Prozent, neue Motorräder sogar um 2,0 Prozent. Auch die Ausgaben für Ersatzteile und Zubehör stiegen um 0,7 Prozent. Deutlich verteuert haben sich gegenüber Herbst 2014 Fahrzeug-Reparaturen und Inspektionen. Die Ausgaben hierfür kletterten um 3,1 Prozent. Für Fahrschulen und Führerscheingebühren muss man 1,8 Prozent mehr bezahlen, auch die Mieten für Garagen gingen um 1,0 Prozent nach oben. (dpp-AutoReporter)