FDP-Chef Lindner geißelt Hexenjagd auf Volkswagen

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Bei der ZDK-Bundestagung mahnt MdL Christian Lindner einen sachlichen Umgang der Politiker an. Foto: FDP/dpp-AutoReporter

Bei der 43. ZDK-Bundestagung des Kfz-Gewerbes in Köln hat FDP-Bundesvorsitzender Christian Lindner (36) den Umgang der Politiker mit der Diesel-Krise bei Volkswagen deutlich kritisiert. Es sei nicht die Zeit für eine parteipolitische Hexenjagd auf die gesamte Auto Branche. Vielmehr sorge er sich darum, welche Züge die Debatte inzwischen angenommen habe.

„Natürlich kann man den Betrug nicht ignorieren, aber es ist unglaublich, in welcher Weise jetzt über eine ganze Branche und eine Technologie gesprochen wird. Statt nur zu kritisieren muss die Branche konstruktiv unterstützt werden. Wir müssen den VW-Konzern und die Branche begleiten, damit die Arbeitsplätze im Unternehmen und in der Branche erhalten bleiben!" forderte Lindner und postulierte: „Wir sollten alles unterlassen, was dem Mittelstand das Geschäft noch schwerer macht. Deutschland würde mehr verlieren als mancher heute glaubt." (dpp-AutoReporter/wpr)