IAA 2015: Porsche Mission E

Picture

Porsche Mission E. Foto: zm/dpp-AutoReporter

Auf der IAA in Frankfurt stellt Porsche seinen ersten rein elektrisch angetriebenen viersitzigen Sportwagen der Markengeschichte vor. Der Mission E vereint das unvergleichliche emotionale Design eines Porsche, beeindruckende Fahrleistung und die Alltagstauglichkeit des ersten 800-Volt Antriebs in einem Luxuswagen.

Der Antrieb des Mission E, mit mehr als 600 PS und Technologien aus dem Langstrecken-Rennsport, ist vollkommen neu und trotzdem typisch Porsche.

Zwei permanent-erregte Synchronmotoren, ähnlich wie sie im diesjährigen Le-Mans-Sieger 919 Hybrid eingesetzt werden beschleunigen den Sportwagen und gewinnen beim Bremsen Energie zurück. Zusammen leisten sie über 600 PS, katapultieren den Mission E in weniger als 3,5 Sekunden auf Tempo 100 und in unter zwölf Sekunden auf 200 km/h. Der bedarfsgesteuerte Allradantrieb mit Porsche Torque Vectoring, also der automatischen Verteilung des Drehmoments auf die einzelnen Räder, bringt die Kraft auf die Straße, die Allradlenkung gibt sportlich präzise die gewünschte Richtung vor.

Der besondere Clou an der Konzeptstudie liegt neben der emotionalen Sportlichkeit, insbesondere in der Alltagstauglichkeit. Daher kann der Mission E mit einer Batterieladung über 500 Kilometer weit fahren und in rund einer Viertelstunde Energie für etwa 400 Kilometer nachtanken.

Das typische Leichtbaukonzept mit optimaler Gewichtsverteilung und tiefem Schwerpunkt darf bei einem Porsche natürlich auch nicht fehlen. Die im Wagenboden liegende Unterbodenbatterie auf Basis der neuesten Lithium-Ionen-Technologie erstreckt sich auf voller Länge zwischen Vorder- und Hinterachse. Das Gewicht verteilt sich so gleichmäßig auf beide Antriebsachsen und sorgt für eine ausgewogene Balance.

Jeder Winkel des Mission E spiegelt vor allem eines wider: Emotionale Sportlichkeit in bester Porsche Design Tradition. Die sehr reduzierte modellierte Front zeigt die klassische Porsche-Pfeilung und verbindet die Konzeptstudie mit dem 918 Spyder und einem Porsche-Rennwagen. Auch die seitliche Fensterlinie erinnert an den 911 mit einem wesentlichen Unterschied: Zwei gegenläufig öffnende Türen ermöglichen komfortables Einsteigen - ohne B-Säule. Statt klassischer Außenspiegel sitzen an den Flanken unauffällige Kameras, Bausteine der herausragenden Aerodynamik.

Das Interieur des Mission E transferiert alle traditionellen Porsche-Gestaltungs-Prinzipien in die Zukunft und begeistert durch Offenheit, Purismus, klare Architektur, Fahrerorientierung und Alltagstauglichkeit. (dpp-AutoReporter/sgr)