Die Freiheit ruft

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Jugendliche sollten den Einfluss von Alkohol am Steuer nicht unterschäzten. Foto:dpp-AutoReporter

Endlich ist er gekommen, der Momentan auf den sich wohl alle Jugendlichen freuen. Sie halten die vermeintliche Freiheit in Form eines Stück Plastiks in der Hand: den Langersehnten Führerschein, der sie ein Stück weit unabhängig von ihren Eltern macht.

Für viele ist dieser Moment ein Wendepunkt in ihrem Leben. Denn nun kommt man auch ohne deren Fahrdienste am Wochenende in die Disco. Allerdings fehlen den meisten Fahranfängern noch die nötige Praxis und Erfahrung. Wodurch von allen Altersgruppen junge Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahren dem höchsten Unfallrisiko ausgesetzt sind. So gehört jeder fünfte Unfalltote und Verletzte in Deutschland dieser Altersgruppe an.

Damit die jungen Erwachsenen sicherer unterwegs sind, sollten sie einige Verhaltensregeln beachten. Die wohl mit Abstand wichtigste von allen lautet Finger weg vom Alkohol. Denn zum einen schränkt dieser die Reaktionsfähigkeit erheblich ein. Zum anderen gilt seit dem 1. August 2007 ein absolutes Alkoholverbot für alle Fahranfänger in der zweijährigen Probezeit und vor Vollendung des 21. Lebensjahres. Bei einem Verstoß drohen bis zu 250 Euro Bußgeld, mindestens zwei Punkte in Flensburg, die Teilnahme an einem Aufbauseminar sowie die Verlängerung der Probezeit um weitere zwei Jahre. Doch nicht nur die harte Strafe sollte als Abschreckung für Jugendliche dienen. Jeder Fahranfänger sollte sich im klaren sein, dass Alkohol am Steuer nicht zu unterschätzen ist und im schlimmsten Fall zu einem Unfall mit Todesfolge führen kann. Außerdem gilt jederzeit: die Geschwindigkeit immer der gegebenen Situation anzupassen und im Zweifelsfall den Fuß vom Gas zu nehmen. (dpp-AutoReporter/sgr)