Porsche SE sammelt 4,9 Milliarden Euro über Kapitalerhöhung ein

14. Apr 2011 - Wirtschafts-Reporter.NET

 
 

Auf dem Weg zum integrierten Automobilkonzern hat die Porsche SE mit dem erfolgreichen Abschluss ihrer Kapitalerhöhung ein großen Schritt gemacht. Von den Stammaktionären wurden sämtliche Bezugsrechte auf neue Stammaktien ausgeübt. Bei den neuen Vorzugsaktien lag die Quote bei 99,72 Prozent. Die Vorzugsaktien, die nicht aufgrund des Bezugsangebots bezogen wurden, haben die Konsortialbanken über die Börse veräußert. Insgesamt ist Porsche SE ein Nettoemissionserlös von rund 4,9 Milliarden Euro zugeflossen. Mit dem Geld werden Bankverbindlichkeiten getilgt.

Mit der Kapitalerhöhung steigt das Grundkapital der Porsche SE von 175 Millionen Euro um 131,25 Millionen auf 306,25 Millionen Euro durch die Ausgabe von jeweils 65,625 Millionen neuen Stamm- und Vorzugsaktien. Beide Aktiensorten sind jeweils für die Zeit ab 1. August 2010 gewinnberechtigt.

Die Deutsche Bank Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, J.P. Morgan Securities Ltd., London, und Morgan Stanley Bank AG, Frankfurt am Main, agierten als Joint Global Coordinators für die Ausgabe der neuen Stamm- und Vorzugsaktien. Zudem fungierten diese drei Banken zusammen mit Goldman-Sachs International, London, und Credit Suisse Securities (Europe) Limited, London, als Joint Lead Bookrunners. Zum Konsortium gehörten ferner Barclays Bank PLC, London, BNP PARIBAS, Paris, UniCredit Bank AG, München, sowie die Landesbank Baden-Württemberg, Stuttgart. Beraten wurde die Porsche SE bei dieser Transaktion von der Investmentbank Rothschild. (Auto-Reporter.NET/arie)

 
 
 

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