Porsche bietet für Audi nur den Mindestpreis

29. Sep 2008 - Auto-Reporter.Net

 
 

Porsche legt heute (29.9.2008) das angekündigte Pflichtangebot für Audi vor. Der Stuttgarter Sportwagenhersteller ist zu diesem Schritt gesetzlich verpflichtet, nachdem seine Beteiligung an Volkswagen die Höhe von 35,14 Prozent erreicht hat. Porsche hält damit nach eigenen Angaben faktisch die Hauptversammlungsmehrheit bei VW und sieht in Audi als festen Bestandteil des Volkswagen-Konzerns. Es bestehe nicht die Absicht, Audi herauszulösen. Vor diesem Hintergrund wird den Audi-Aktionären lediglich der gesetzlich vorgeschriebene Mindestpreis geboten. Er beläuft sich auf 485,83 Euro. Die Annahmefrist für das Pflichtangebot ist auf die kürzeste gesetzlich zulässige Laufzeit von vier Wochen begrenzt und endet am 27. Oktober 2008. Volkswagen hat bereits erklärt, das Angebot für seine 99,14 Prozent Audi-Aktien nicht anzunehmen. Praktisch verbleibe somit für das Pflichtangebot nur ein Streubesitz von 0,86 Prozent, was rund 370 000 Audi-Aktien und einem Gesamtwert von etwa 180 Millionen Euro entspricht, teilte Porsche mit. Man beabsichtige nicht, Audi-Aktien außerhalb des Pflichtangebots zu erwerben und habe VW angeboten, ihr die im Rahmen des Pflichtangebots angedienten Aktien weiterzuverkaufen. (ar/jri)

 
 
 

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