MAN-Chef schließt sich Forderungen nach längerer Arbeitszeit an

16. Jul 2004 - Auto-Reporter.Net

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    Der Nutzfahrzeug- und Maschinenbaukonzern MAN reiht sich in die Forderungen nach einer Verlängerung der Arbeitszeit ohne Lohnausgleich ein. "Wenn sich jetzt die 40-Stunden-Woche langsam wieder durchsetzt, wollen wir lieber vorn dabei sein als hinterherzulaufen", sagte der MAN-Vorstandschef Rudolf Rupprecht der "Financial Times Deutschland" (Freitagsausgabe). "Bei einer Marschkolonne ist es immer besser, an der Spitze zu marschieren", so Rupprecht. An den MAN-Standorten Augsburg und Offenbach verhandelt die Betriebsführung derzeit mit der IG Metall und den Betriebsräten. Doch eine Einigung ist bislang nicht in Sicht. "Ob eine Einigung zustande kommt, hängt vor allem von den Gewerkschaften ab", sagt Rupprecht. "Die Bereitschaft der Belegschaft zu konstruktiven Vorschlägen wächst." Ähnliche Konflikte fechten derzeit auch Management und Arbeitnehmer bei Siemens und DaimlerChrysler aus. Der MAN-Chef macht Druck: Ab September solle die längere Arbeitszeit gelten. Bis er Ende des Jahres in den Aufsichtsrat wechselt und den Vorstandsvorsitz an seinen Nachfolger Hakan Samuelsson übergibt, wolle er die Sache vom Tisch haben.

     
     
     
     

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