BMW und PSA bauen Zusammenarbeit aus

19. Oct 2010 -

 
 

Die BMW Group und PSA Peugeot Citroën wollen enger zusammenarbeiten. Vereinbart ist die gemeinsame Entwicklung und Fertigung von Komponenten für Fahrzeuge mit elektrifiziertem Antrieb. Eine entsprechende Absichtserklärung haben BMW-Vorstandschef Dr. Norbert Reithofer und PSA-Chef Philippe Varin gestern (18. Oktober 2010) unterzeichnet. Eingesetzt werden sollen die Kompomenten in Hybrid-Fahrzeugen mit Frontantrieb.

Beide Partner versprechen sich von der gemeinsamen Entwicklung und Produktion der Komponenten sowie einem gemeinsamen Einkauf signifikante Skaleneffekte. Vorgesehen ist auch die Nutzung standardisierter Schlüsselkomponenten für die Elektrifizierung von Fahrzeugen. Für BMW-Chef Reithofer ist die Kooperation ein Beitrag zu einer wettbewerbsfähigen Kostenstruktur im Bereich Elektrifizierung. Philippe Varin sieht in der Kombination der Expertise beider Partner deutliche Wettbewerbsvorteile. Zu den finanziellen Details der Vereinbarung haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.

Bereits seit einigen Jahren kooperieren beide Automobilkonzerne im Motorenbau. Im Februar dieses Jahres haben sich die beiden Unternehmen auf eine Entwicklung der nächsten Generation des gemeinsam konzipierten 4-Zylinder Benzinmotors verständigt, der auch die EU-6-Anforderungen erfüllen wird. Der Kooperationsmotor wird derzeit in mehreren Modellen der Marken MINI, Peugeot und Citroën verbaut. (Auto-Reporter.NET/arie)

 
 
 

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