Audi mit Auslieferungsrekord im ersten Halbjahr

7. Jul 2011 - Auto-Reporter.NET

Foto: UP/Auto-Reporter.NET
 

Im ersten Halbjahr hat Autobauer Audi weltweit mehr als 652.950 Autos an Kunden übergeben; ein Plus von 17,7 Prozent als in den ersten sechs Monaten 2010. Besonders stark nachgefragt neben den Modellen A1 und A8 waren die SUVs der Ingolstädter.

In Europa legten die Verkäufe im Berichtszeitraum um 13,5 Prozent auf rund 382.850 Autos zu. Besondere Wachstumstreiber waren Audis A1 und die neue A8-Generation; mit dem Q7 baute die Marke ihre Präsenz in der Oberklasse deutlich aus: In Europa stieg der Absatz des großen SUVs um 23,5 Prozent.
Ein deutliches Wachstum gab es auch auf dem deutschen Markt. Hier stieg der Absatz mit 125.091 Autos um 15,7 Prozent. Stark nachgefragt waren der A1, A7 und der A6.

Besonders hervor stachen laut Audi zudem die Verkaufssteigerungen in Frankreich (+26,1 %) und in den stark designaffinen Regionen Großbritannien (+11,7 %) und Skandinavien. Hier kletterten die Absatzzahlen deutlich mit einem Plus von 19,3 Prozent auf 10.423 Autos in Schweden, 28,7 Prozent auf 4.310 Autos in Norwegen, 29,3 Prozent auf 3.898 Autos in Finnland und 30,2 Prozent auf 3.678 Autos in Dänemark. In Russland stieg die Nachfrage um 24,1 Prozent auf 11.757 Einheiten.

In den USA gab es im ersten Halbjahr einen Absatzzuwachs von 15,4 Prozent auf 55.909 Fahrzeuge. Auch hier kam der A8 neben den SUVs besonders gut an; der Q7 legte um immerhin 41,2 Prozent zu.

Die Entwicklung in Asien ist maßgeblich vom Verkaufserfolg in China bestimmt. Hier verkaufte Audi im ersten Halbjahr 140.699 Autos (+28 %). Deutlich zugelegt haben die Mittelklasse-Modelle. Mit 54.529 Einheiten ist der Audi A6 das mit Abstand bestverkaufte Modell. Der Q5 verdoppelte seinen Absatz fast (+97,4 %), und der A4 stieg um weitere 34,2 Prozent.

Der zweite Vertreter der asiatischen Märkte unter den boomenden BRIC-Staaten, Indien, entwickelt sich für Audi zunehmend zu einem wichtigen Markt: Mit 2.802 verkauften Autos über die ersten sechs Monate (+100,1 %) lag Indien deutlich vor den wichtigsten Wachstumsmärkten Amerikas, Brasilien (2.182 Autos/+47,0 %) und Argentinien (2.657/+29,5 %).

Audis Vertriebs- und Marketingvorstand Peter Schwarzenbauer zur unterschiedlichen Entwicklung der einzelnen Märkte: „In China kommt Mobilität von oben nach unten: Die Eliten fahren traditionell Oberklassefahrzeuge; die neue solvente Mittelschicht entdeckt jetzt kleinere Premiumfahrzeuge für sich. In Indien beginnt Mobilität vor allem in den unteren Segmenten; der Premiummarkt für größere Fahrzeuge wächst aber kontinuierlich.“ Deshalb habe man auch entschieden, den neuen Audi Q3 ebenfalls nach Indien zu bringen. (Auto-Reporter.NET/arie)

 
 
 

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