Delphi bleibt in roten Zahlen und streicht 8500 Arbeitsplätze

11. Dec 2004 - Auto-Reporter.Net

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    Der weltweit größte Auto-Zulieferer Delphi hat jetzt aufgrund der fallenden Auto-Produktion in den USA sowie erheblich höheren Rohstoffpreisen seine Prognosen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr reduziert und wird nicht wie noch vor zwei Monaten erklärt schwarze, sondern wiederum rote Zahlen schreiben. Da Delphi für 2005 keine tiefgreifende Besserung erwartet, wird er weltweit 8500 Stellen streichen, immerhin 4,6 Prozent der gesamten Belegschaft. Delphi, die frühere Teile-Tochter von General Motors, leidet ebenso wie Visteon (Ford) unter der trotz aller erfolgreichen Bemühungen um Aufträge von anderen Auto-Herstellern immer noch zu großen Auftrags-Abhängigkeit von der ehemaligen Mutter. Da die für das erste Quartal bereits weitere Produktions-Kürzungen angekündigt hat, sind weitere Verluste vorher sehbar, die durch den Arbeitsplatz-Abbau nun teilweise aufgefangen werden sollen. Nach den bekannt gewordenen Plänen will Delphi nach einer bereits in diesem Jahr erfolgten Reduzierung um rund 6000 Arbeitsplätze nun in 2005 weitere 3000 Stellen in den USA selbst und 5500 weltweit streichen. Ob in Deutschland, wo Delphi im letzten Jahr noch die Autoradiosparte von Grundig und vor einigen Monaten das Fürther Zünd- und Airbag-Unternehmen Dynamit Nobel übernommen hat, Jobs in Gefahr sind, ist noch nicht bekannt. (hhg)

     
     
     

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