Supersportler aus der Wüste: Der Laraki Fulgura

4. Mar 2004 - Auto-Reporter.Net

Der Laraki Fulgura. Foto: auto-reporter
 

Marokkanische Fahrzeuge gehören zu jenen Dingen, die ungefähr so häufig sind wie Schneefall in der Wüste. Doch aufgemerkt: Es gibt sogar einen Super-Sportwagen, der aus Casablanca stammt und auf deutsche Technik setzt: Der Laraki Fulgura zeigte auf dem Genfer Salon, was in dem nordafrikanischen Land technisch möglich ist. Der Renner steht auf einem von Laraki selbst entwickelten Aluminium-Chassis, das wiederum auf dem Lamborghini Diablo basiert. Der Lamborghini Antriebsstrang wurde ersetzt durch einen 5,5-Liter-Kompressor-V8 von Mercedes, der vor der Hinterachse platziert ist, 600 PS leistet und eine gewaltiges Drehmoment von 780 Nm entwickelt. Die Power, die er über ein sequenzielles Sechsganggetriebe an die Hinterräder bringt, sorgt für vehemente Beschleunigung. In 3,8 Sekunden katapultiert der deutsche V8 den marokkanisierten Italiener aus dem Stand auf 100 km/h. Vater des Super-Sportwagens ist der Marokkaner Abdeslam Laraki, der bei dem exzentrischen Schweizer Tuner Franco Sbarro in die Lehre gegangen ist. Das sieht man dem Boliden an. Der Flügeltürer mit der Kohlefaser-Karosserie fasziniert ebenso wie der mit Leder voll gestopfte Innenraum mit dem schlichten Cockpit. (RPB)

 
 
 

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