AvD-Präsident kritisiert Sanktionen gegen Oldtimer
6. Apr 2006 - Auto-Reporter.Net
Anlässlich der Eröffnung der 18. Techno-Classica in Essen hat AvD-Präsident Wolfgang-Ernst zu Ysenburg als Schirmherr der größten und erfolgreichsten Messe für historische Fahrzeuge deutliche Kritik an der Politik geübt. Anstatt dass die von den Bürgern gewählten und unterstützten Volksvertreter die jahrzehntelangen Aktivitäten der Oldtimerfreunde pro Umwelt und für den Erhalt der Technikgeschichte im Erfindungsland des Automobils honorieren, bestrafen sie die Szene mit unbegründeten Einschränkungen und Fahrverboten, erklärte der AvD Präsident. Der Automobilclub kritisiert, dass die vom Bundesrat verabschiedeten verschärften Auflagen für die Erteilung der sog. 07er-Kennzeichen für Autos, die zukünftig älter als 30 Jahre sein müssen, auf rein finanziellen Gründen zu beruhen scheinen. Das Fahren mit den Sonderkennzeichnen hat keine nachteilige Auswirkungen auf die Unfallstatistik, keine Nachteile für die Umwelt oder die Verkehrs-Sicherheit. Das sollte ebenso wenig hingenommen werden, wie die Zufahrtsverbote in Städte, die sich auf Feinstaub-Grenzwerte beziehen, die vom vorherigen Umweltminister Trittin bei der EU ab 2001 regelrecht verschärfend eingefordert wurden, erklärte der AvD. Außerdem sei der gesamte Verkehr inklusive Bahn und Flugzeug, am Feinstaub gemäß den negativsten Annahmen zu etwa 17 Prozent beteiligt. Auf den PKW entfallen maximal 8 Prozent. (ar/nic)









