AvD rät zu Vorsicht bei Frankreich-Reisen

7. Nov 2005 - Auto-Reporter.Net

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    Der Automobilclub von Deutschland (AvD) empfiehlt, bei Reisen nach Frankreich derzeit besondere Vorsicht walten zu lassen. Er rät davon ab, die Großstädte mit dem eigenen Auto anzusteuern und empfiehlt Caravan-Fahrern, Wohnwagen oder Wohnmobil nur auf offiziellen Campingplätzen abzustellen. Wer dennoch mit dem Auto reist, sollte es grundsätzlich über Nacht in bewachten Parkhäusern oder Garagen abstellen. Auch das Bundesverkehrsministerium hat eine entsprechende Empfehlung ausgesprochen, dabei jedoch betont, dass es sich nicht um eine Reisewarnung handelt. Der Verkehrsklub weißt darauf hin, dass die meisten Kasko-Versicherungen Schäden durch Brandstiftung und Vandalismus bei "Umsturz und öffentlicher Aufruhr" nicht abdecken - dieser Sachverhalt sei derzeit in Frankreich durchaus gegeben. "Laternenparken" in Konfliktregionen könne als fahrlässiges Verhalten gewertet werden. Generell rät der AvD, Stadtteile mit hohem sozialem Konfliktpotential meiden und unauffällig alltäglich gekleidet reisen. Für eskalierende Situationen wird größte Zurückhaltung und sofortiger Rückzug empfohlen. Stattdessen sollten Reisende in Ballungsgebiete auf das eigene Auto verzichten und öffentliche Verkehrsmittel oder Taxen benutzen. Auf Informationen über den öffentlichen Verkehr müsse geachtet werden. Außerdem müssten Autofahrer verstärkt mit Kontrollen durch die französische Polizei rechnen. (ar/sb)

     
     
     
     

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