Mercedes-Benz präsentiert Rückleuchten mit Ventilation für die C-Klasse
7. Feb 2007 - Auto-Reporter.Net
In der neuen C-Klasse kommen erstmals zwei Mercedes-Patente zum Einsatz, die auf dem Gebiet der Aerodynamik deutliche Fortschritte bringen sollen. Hierzu gehören "ventilierende Rückleuchten", die dadurch herkömmliche Spoiler ersetzen. Außerdem wurde eine zweiteilige Gummilippe entwickelt, die dafür sorgen soll, dass die Heckscheibe auch bei starkem Regen schmutzfrei bleibt und freie Sicht nach hinten gewährt. Die neuartigen Rückleuchten mit Ventilationsschlitzen ersetzen herkömmliche Abrisskanten und beeinträchtigen damit das schöne Heck-Design der Limousine nicht. Aus den kleinen Ventilationsschlitzen in den Abdeckscheiben beider Rückleuchten strömt gezielt Luft aus, die während Fahrt vom Unterboden angesaugt und hinter die Rückleuchten geführt wird. Da die Rückleuchten hermetisch zur Karosserie abgedichtet sind, kann die Luft nur seitlich aus den Ventilationsschlitzen ausströmen. Auf diese Weise wird der Luftstrom entlang der Seitenwand geführt, der dadurch gezielt an den Rückleuchten abreißen kann. Neben der Verringerung des Luftwiderstands kümmern sich die Aerodynamik-Experten des Stuttgarter Autobauers bei ihren Tests im Windkanal auch darum, dass Außenspiegel, Seitenscheiben und Heckscheibe bei Regen sauber bleiben und dass der Autofahrer gute Sicht nach allen Seiten hat. Aufgrund der besonderen Druckverteilung im hinteren Dachbereich der C-Klasse kommt erstmals eine zweiteilige Gummilippe am Übergang von Dach und Heckscheibe zum Einsatz. Sie verfügt über eine offene Rinne und einen teilweise geschlossenen Kanal. Aufgrund der Druckverhältnisse an der Hinterkante des Wagendachs läuft das Regenwasser zunächst in der Rinne zur Mitte und wird von dort nach außen gesaugt. In den geschlossenen Kanälen der Gummilippe kann es schließlich entlang der Scheibeneinfassung nach unten abfließen, so dass die Heckscheibe selbst bei hoher Geschwindigkeit schmutzfrei bleibt. (ar/nic)









