Ferry-Porsche-Preis im Entwicklungszentrum Weissach verliehen

11. Mar 2010 - Auto-Reporter.NET

Wolfgang Porsche (l.) mit den Preisträgern sowie Marion Schick (2.v.r.) und Michael Macht (r.). Foto: Porsche/auto-reporter.net
 

Porsche und das baden-württembergische Ministerium für Kultus, Jugend und Sport haben am 9. März 2010 gemeinsam die diesjährigen 252 Ferry-Porsche-Preisträger im Entwicklungszentrum Weissach geehrt. Seit 2001 wird der Preis an die jahrgangsbesten Abiturienten mit der Leistungsfächerkombination Mathematik und Physik/Technik an den allgemeinbildenden und beruflichen Gymnasien in Baden-Württemberg vergeben. Mit der Auszeichnung soll die Attraktivität der Mathematik- und Naturwissenschaften gesteigert werden und will man angehende Studenten für das Ingenieurstudium begeistern.

Michael Macht, Vorsitzender des Vorstands der Porsche AG, betonte vor Ort die Wichtigkeit von Bildung, Wissen und Qualifikation. „Der Rohstoff Wissen ist es, der die deutsche Volkswirtschaft antreibt, der die Unternehmen am Standort Deutschland international wettbewerbsfähig hält und somit den Wohlstand unserer Gesellschaft sichert. Deshalb ist es unerlässlich, junge Menschen auf die Anforderungen des Berufslebens durch eine möglichst hohe Qualifikation vorzubereiten“.

„Ideen und Erfindungen sind für die Zukunft unseres Landes sehr wichtig. Ein innovativer und motivierender naturwissenschaftlich-technischer Unterricht an den Schulen ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass wir auch in Zukunft genügend Ingenieurinnen und Ingenieure in unserem Land haben werden“, sagte Baden-Württembergs Kultusministerin Prof. Marion Schick. Der Preis sei ein positives Beispiel für die gemeinsamen Bemühungen von Bildungspolitik und Wirtschaft.

Dr. Wolfgang Porsche, jüngster Sohn des 1998 verstorbenen Begründers der Porsche-Sportwagen Ferry Porsche und Vorsitzender des Porsche-Aufsichtsrates, gratulierte den Preisträgern auch in diesem Jahr persönlich. Sein Appell an die Abiturienten: „Wir brauchen junge Leute, die bereit sind, ein Ingenieursstudium zu absolvieren, damit wir in Deutschland auch morgen noch international wettbewerbsfähige Automobile bauen können. Und mit ‚wir’ meine ich nicht nur Porsche allein, sondern die gesamte deutsche Automobilindustrie einschließlich der innovativen, mittelständischen Zulieferunternehmen“.

Höhepunkt der Feier in Weissach war die Verlosung von sechs Stipendien für Auslandspraktika. Die Gewinner haben im Sommer 2010 die Möglichkeit, ein vierwöchiges Praktikum bei einer Tochtergesellschaft von Porsche im Ausland zu absolvieren. (auto-reporter.net/br)

 
 
 

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