FIA-GT1-WM 2010: Sechs verschiedene Marken am Start

22. Aug 2010 - Auto-Reporter.NET

Jeder Hersteller ist mit zwei Teams und jeweils mit zwei Fahrzeugen vertreten, so sind 24 Fahrzeuge und 48 Fahrer auf dem Nürburgring am Start. Foto: Auto-Reporter.NET
 

Auf die FIA-GT1-WM, die vom 26. – 29. August auf dem Nürburgring gastiert, dürfen sich die Zuschauer freuen. Hier kämpfen gleich sechs verschiedene Fabrikate um die WM-Krone und Ende August starten sie in den sechsten von insgesamt zehn Saisonläufen. Da jeder Hersteller von zwei Teams mit jeweils zwei Fahrzeugen vertreten wird, sind 24 Fahrzeuge und 48 Fahrer in der Eifel mit von der Partie. Zu dem internationalen Starterfeld gehören zahlreiche deutsche Piloten, die hoch motiviert bei ihrem Heimspiel antreten. Mit Michael Bartels gehört ein Deutscher zu den Top-Favoriten, schließlich führt er mit seinem Teamkollegen vom Vitaphone Racing Team, Andrea Bertollini, die Fahrerwertung an. Elf weitere deutsche Fahrer, darunter echte Nürburgring-Spezialisten wie Marc Hennerici, Marc Basseng oder Altfrid Heger, greifen auf dem Nürburgring ins Lenkrad. Auch in zahlreichen Teams spricht man deutsch: die Hälfte aller GT1-Mannschaften hat ihr Hauptquartier in Deutschland – allen voran das Meisterteam des vergangenen Jahres: das Vitaphone Racing Team aus Herborn.

Nicht nur die Rennen der FIA-GT1-WM versprechen Spannung – auch die Serien, die im Rahmen der Renn-Veranstaltung starten, sind für reichlich Action auf der Rennstrecke bekannt. Besonderes Augenmerk liegt sicherlich auf dem ADAC GT Masters, das einige Fahrer als Sprungbrett in die WM nutzen. Als Tabellenführer reisen Peter Kox und Albert von Thurn und Taxis zum Nürburgring. Nach vier Laufsiegen in der aktuellen Saison zählen die Lamborghini-Piloten auch bei der vorletzten Veranstaltung des Jahres zu den Favoriten. Für Vielfalt im Starterfeld sorgt das Konzept der Serie, die neben Profis gezielt ambitionierte Privatfahrer und Amateure anspricht. Mit Sven Hannawald ist ein begeisterter Hobby-Rennfahrer am Start. Der ehemalige Skispringer pilotiert eine Corvette und führt die Amateurwertung an. Ergänzt wird das Starterfeld des ADAC GT Masters beispielsweise von Johannes Stuck. Für den Langstreckenspezialisten ist es der erste Einsatz in diesem Jahr in der Serie für seriennahe GT-Fahrzeuge.

Stuck startet mit Teamkollege Freddy Kremer für Kessel Racing aus der Schweiz. Für das Team ist das Rennen am letzten Augustwochenende ein ganz besonderes: Die Mannschaft feiert die Deutschland-Premiere des Ferrari 430 Scuderia GT3. „Ich freue mich ganz besonders, bei der Premiere des Ferrari ins Lenkrad greifen zu dürfen“, erklärt Stuck, für den das Engagement bei Kessel-Racing eine hohe Bedeutung hat: Der kürzlich verstorbene Teamgründer Loris Kessel fuhr in der Formel 1 gegen seinen Vater Hans-Joachim Stuck. (Auto-Reporter.NET/pha)

 
 
 

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