Tierisch sicher auf Tour

12. Jul 2010 - Auto-Reporter.NET

Auch wenn es nur die kleine Biege "um die Ecke" ist: Der vierbeinige Freund gehört auf seinen Platz. Gesichert. Foto: A.T.U/auto-reporter.net
 

Nicht selten fällt die Entscheidung über die Art der Urlaubsreise zugunsten der Fahrt mit dem eigenen Auto aus, weil das vierbeinige Familienmitglied in den schönsten Wochen des Jahres mit von der Partie sein soll. Damit die gesamte Urlaubsbesatzung wohlbehalten ankommt, geht an entsprechenden Sicherungsmaßnahmen für den tierischen Freund nichts vorbei.

Das Auto ist und bleibt das Fortbewegungsmittel Nummer eins: 76 Prozent der Hundehalter, das geht aus einer Umfrage des Internetportals Stadthunde.com hervor, bevorzugen beim Reisen das eigene Auto. Weit abgeschlagen: Bahn (14 %), Fähre (8 %) und Flugzeug (4 %).

Die Mehrheit der Hundebesitzer will im Urlaub auf den Vierbeiner nicht verzichten. „Leider beobachten wir allerdings häufig, dass die Vierbeiner ohne besondere Sicherung oder Abtrennung transportiert werden“, sagt Michael Näger, Fachmann im Bereich Auto-Innenausstattung bei A.T.U. Dabei lässt sich schon mit einfachen und nicht einmal kostspieligen Mitteln die Sicherheit im Fahrzeuginnern für Hund und Mensch steigern. Denn kommt es zu einer unerwarteten Notbremsung, kann der ungesicherte Hund zu einem tödlichen Geschoss werden. In Crashversuchen durchschlugen Hundedummys die Vordersitze eines Fahrzeugs, weil sie zum Zeitpunkt des Aufpralls durch die Bewegung ein Vielfaches ihres Gewichtes entwickelt hatten.

Will man Insassen und den Vierbeiner schützen, bieten sich auf Kurzstrecken in Stufenheck-Autos beispielsweise Hundeschutzdecken an, die wannenartig Rücksitzbank und Rückseite der Vorderseite abdecken und diese vor Kratzspuren und Nässe bewahren. Gleichzeitig verringern sie die Wahrscheinlichkeit, dass der Hund bei Bremsmanövern nach vorn fliegt.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, für den gehört ein Hunde- und Gepäckschutzgitter zur Grundausstattung. Derartige Gitter (z.B. bei A.T.U ab 25 Euro) sind ohne Bohrungen montierbar und sowohl für Schräghecks als auch Kombis geeignet. Für höhere Ansprüche gibt es Designgitter sowie spezielle passgenaue Gitter für alle gängigen Fahrzeugtypen. (auto-reporter.net/arie)

 
 
 

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