Audi Q5 und der „Bumpertest“

24. Feb 2010 - Auto-Reporter.NET

Crashmanagementsysteme haben durch hohe Audi-interne Anforderungen das Potenzial, den RCAR-Bumpertest ohne Zusatzmaßnahmen zu bestehen. Foto: unitedpictures/auto-reporter.net
 

Das Allianz Zentrum für Technik (AZT) hat einen neuen Standard für Stoßfänger entwickelt. Über den „Bumpertest“ berichtete auto-reporter.net bereits gestern (3. Februar). Im Rahmen eines Pressegesprächs zu den gewonnenen Erkenntnissen und den künftigen verbindlichen Standards für Stoßfänger informierte die Audi AG über ihre Bemühungen, die Reparaturkosten bei Unfallschäden zu minimieren, um so niedrige Versicherungskosten zu erreichen.

Karl-Heinz Haberer, seines Zeichens bei Audi Leiter Entwicklung Anbauteile Exterieur, betont, dass „die maximale Kundenzufriedenheit Ziel aller Aktivitäten bei Audi“ sei. Zufriedenheit stehe auch in Zusammenhang mit anfallenden Unterhaltskosten. Die Kaskoklassen spielten dabei eine Hauptrolle, denn die Versicherungsbeiträge seien wichtiger Bestandteil der Betriebskosten eines Autos.

Bei Audi arbeiteten die zuständigen Abteilungen der Technischen Entwicklung und die Produktbeeinflussung aus dem Bereich Service Technik bereits vom Beginn der Konzeptphase an eng vernetzt zusammen. „Das Ziel ist eine wettbewerbsüberlegene Einstufung mit entsprechend günstigen Beiträgen in der Vollkaskoversicherung. Durch den permanenten Abgleich des aktuellen Projektstandes gegenüber den gesetzten Zielen bleibt die Vollkaskoeinstufung während des gesamten Entwicklungsprozesses im Fokus von Projektleitung und Management.“

Audi habe nicht nur den Anspruch, seine Fahrzeuge auf die genormten Crashanforderungen, sondern vor allem auf das reale Unfallgeschehen optimal auszulegen. Der Erfolg dieser Philosophie zeige sich an der Entwicklung der Vollkasko-Einstufungen in den Jahren nach der Markteinführung, denn die Werte der Ersteinstufung werden in aller Regel durch die jährlich neue Schadensstatistik des GDV bestätigt. Oft verbessert sich der Startwert im Laufe der Jahre sogar noch.

Eine solche Entwicklung gelinge nur durch den Einsatz innovativer Techniken und durch die sorgfältige Abstimmung aller betroffen Bauteile aufeinander – beispielsweise der Querträger und Crashboxen, der Fahrzeugstruktur und der für den Fußgängerschutz relevanten Komponenten.
(auto-reporter.net/wr)

 
 
 

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